Eduard Zuckmayer-Ein Musiker in der Türkei

17.03.2022

Film-und Gesprächsabend mit Barbara Trottnow

„Eduard Zuckmayer – Ein Musiker in der Türkei“

Das Yunus Emre Enstitüsü Köln thematisierte eine weniger bekannte Epoche der deutsch-türkischen Geschichte und zeigte Migration aus einer anderen historischen Perspektive: Die Türkei war ab den Dreißiger Jahren Zufluchtsort für viele deutsche Emigrant*innen. Eduard Zuckmayer, Pianist, Komponist und Musikpädagoge, gehört zu jenen namhaften deutschen Wissenschaftler*innen und Künstler*innen, die in der NS-Zeit ein Berufsverbot in Deutschland erhielten und auf Einladung Staatspräsident Atatürks in die Türkei kamen. Dort wurden sie mit verschiedenen Aufgaben beauftragt. Eduard Zuckmayer emigrierte 1936 in die Türkei, baute die Musiklehrerausbildung in Ankara an der Gazi-Universität auf und blieb bis zu seinem Tod im Jahr 1972 dort.

Im Film zeigte die Autorin, Regisseurin und Produzentin Barbara Trottnow das Leben und Schaffen Zuckmayers im Rahmen von Migration und Integration aus der Perspektive seiner Studierenden, seiner Tochter und seinem Freund Edzard Reuter. Sie begab sich sowohl in der Türkei als auch in Deutschland auf Spurensuche und führte vor Augen, wieso Eduard Zuckmayer in seiner zweiten Heimat, wie er sie selbst bezeichnete, auch gut 50 Jahre nach seinem Tod noch immer hoch geschätzt wird.

Im Anschluss an den Film beantwortete Barbara Trottnow live im Gespräch mit Ruddi Sodemann die Fragen zum Film. Der Film- und Gesprächsabend fand als Hybridveranstaltung in Kooperation des Yunus Emre Enstitüsü Köln mit den Städtepartnerschaftsvereinen Köln-Istanbul und Wiesbaden-Istanbul/Fatih statt.



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